Noch mehr Deutsche Geschichten...
...wurden in unserem umfangreichen Rahmenprogramm erzählt, das die Inzenierungen kommentiert, besprochen, mit anderem konfrontiert hat oder ganz eigene Wege gegangen ist. Selbst eingreifen konnten Sie mit dem Schreiben einer Postkarte, wenn Sie unserem Aufruf gefolgt sind.
Das Rahmenprogramm wurde, sozusagen als ein Festival-in-progress innerhalb des Festivals Deutsche Geschichten, ständig erweitert, es kamen laufend Veranstaltungen hinzu!
↓ Veranstaltungsrückblick ↓
Hier finden Sie einen Überblick über alle Veranstaltungen, die während des Festivals Deutsche Geschichten im Rahmenprogramm stattgefunden haben. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die zahlreichen Gäste und für Ihr andauerndes Interesse!
Publikumsgespräch STAATSSICHERHEITEN
Museum "Runde Ecke" / 23.02.2010 / 20 min. nach Vorstellungsende
Im Anschluss an das Gastspiel "Staatssicherheiten" des Hans Otto Theaters Potsdam findet ein Publikumsgespräch mit der Dramaturgin Lea Rosh und den Beiteiligten der Inszenierung im Museum in der "Runden Ecke" statt.
Moderation: Uwe Bautz (CT) / Martin Heering (LOFFT) | Museum in der "Runden Ecke" | 20 min. nach Vorstellungsende
In Kooperation mit dem Bürgerkomitee Leipzig e.V. für die Aufarbeitung der ehemailigen Staatssicherheit (Mfs) - Museum in der "Runden Ecke".
PROJEKT OMA: Cathrin Romeis, Sibah Pomplun und Lissa Lehmenkühler
/ LOFFT/ 20. und 21.02.2010 / 20:00 Uhr
In der Auseinandersetzung mit deutscher Nachkriegsgeschichte haben die Performerinnen Lissa Lehmenkühler, Sibah Pomplun und Cathrin Romeis ein forschendes Interesse an den Biografien ihrer Großmütter, deren Leben unweigerlich mit Kriegs- und Nachkriegsgeschichte verknüpft sind. Dokumente, Fotos, Briefe, Tagebücher und erzählte Erinnerungen der Großmütter dienen als Ausgangsmaterial. Von einem sehr subjektiven Ansatz versuchen die Performerinnen sich dem Phänomen Erinnerung zu nähern und seine Strukturen zu verstehen. Welche Geschichten entpuppen sich als Familienmythen und wo sind Leerstellen in den Erinnerungsbiografien? Welche Erinnerungen der Großmütter schreiben sich bis in die Biografien der Enkelinnen ein? Isst die Oma von der Wiege bis zur Bahre am liebsten Marmelade? Hoch sollen sie leben: die Omas, die Erinnerungen und die Geschichte.
Projekt OMA wird gefördet durch den Hauptstadtkulturfonds.
weitere Infos: www.projekt-oma.de
EIN KESSEL ANDERES - Die ultimative DIE ART Chartshow
/ SKALA / 23.01.2010
/ Einlass 20.00 Uhr - Beginn 21:00 Uhr
Die ultimative Show mit Gästen und Musik zur Leipziger Underground-Szene in Pre-und Postwendezeiten.
HINTERUNTERGRUND:
Leipzig in Trümmern, die Wende naht! Weiß nur noch niemand. Zumindest am Anfang. Trotzdem regt sich etwas: Es gibt eine blühende Subkultur, der Widerstand ist vor allem laut und trinkt gern. In den wenigen „Szenekneipen“, im Mockaukeller oder in illegalen Wohnungskneipen. Sogar im Jugendclub, Kinosaal oder Kulturhaus rumort es. „I wanna see the wide wide world“ hallt es aus dem Leipziger Untergrund bis zum Jugendradio DT 64. Natürlich ist die Stasi immer dabei, na und? Dann fällt die Mauer und alles wird anders.
Alles wird anders? Nein, ein gar nicht so kleines Häufchen aufrechter Musikfanatiker hält die Fahne hoch. Neues Land, neue Bedingungen, sogar neue Musik. Aber immer noch eine wilde, unangepasste Generation mit ganz eigenen Vorstellungen von Leben, Nacht und – so heißt es jetzt – Clubs. Mit Nachwirkungen bis heute.
„Ein Kessel Anderes“ präsentiert die Protagonisten, die Orte, den aufregenden Zeitgeist einer Wendephase, von der wir alle noch etwas lernen können. Mit den Songs von Die Art in ungewohnt unelektrischer Form. Mit Gästen, Infos und Spekulationen zur wildesten Zeit der letzten 30 Jahre.
Moderator Donis lädt etliche der interessanten Protagonisten der Zeitenwende auf die Couch, die Showband wartet auf den Einsatz, der Experte hat immer eine Präsentation parat – es ist Ein Kessel Anderes. Eben Die ultimative Die Art Chart Show!
Moderation: Donis // Showband: Die Art (very special unplugged) // Experte: Jensor // Gäste: fast alle (wichtigen) // Am Blüthner: Sebastian „Hasso ,My Colour Is Black‘ Veit“ Krumbiegel
„Ein Kessel Anderes – Die ultimative DIE ART Chartshow“ wird präsentiert von Glücklicher Montag in Kooperation mit dem Theaterfestival Deutsche Geschichten.
ACHTUNG! Wir kommen.
/ Schaubühne Lindenfels / 21. und 22.01.2010. / jew. 22:00 Uhr
Schreien und flüstern und lachen mit Feeling B, Sandow, Freygang, Santa Clan, Cultus Ferox, Die Skeptiker, Inchtabokatables, Blind Passengers, Brain Drain...
„Achtung! Wir kommen.“ ist die Fortsetzung des DEFA-Dokumentarfilms „flüstern & SCHREIEN“ (1988), der hunderttausende Zuschauer in die Kinos lockte. Regisseur Carl G. Hardt zeigt, wie die Musiker von einst in der Zeit nach der Stunde Null die „Eskalation der Möglichkeiten“ verkraftet haben. Er begleitet sie und nach der Wende neu gegründete Bands auf eine musikalische Reise.Gnadenlos und konsequent werden dabei 20 deutsche Jahre in 112 Filmminuten gepackt. Wider alle Behauptungen bestehen die Macher darauf, dass es ein leiser Film ist, der sich nur lautstark äußert - eine Bilderflut, getrieben von brachialem Gitarrensound. Der Film stellt eine Sympathieerklärung an Menschen dar, die etwas in Bewegung setzen, und eine Aufforderung, sich von Gesellschaft und Alltag nicht unterkriegen zu lassen - das Tanzen und Toben geht weiter.
Deutschland 2008 von Carl G. Hardt, 112 Min., Dokumentarfilm // Dasteller: Feeling B, Sandow, Freygang
HOFFNUNG FÜR ALLE: Ein Abend von und mit Manfred Maurenbrecher
/ Schaubühne Lindenfels/Café Nora Roman / 21.01.2010 / 21:00 Uhr
Glück am Abgrund der Krise, Abenteuer zwischen Bad Bank und Innenstadtbarrikaden. Querbeet durch soziale Verwerfungen mit dem kräftigen Off-Roader. Leise romantische Stunden am Ufer vom Fluss werden nicht fehlen, und gegen die Zukunftsangst hilft ein kleiner gemeiner Stein im Schuh. Zwei Stunden Gefühl und Bewegung!
Der Berliner Liedermacher, Poet und Schriftsteller Manfred Maurenbrecher gilt als "der Godfather der Berliner Kleinkunstszene...der Buddha unter den Liedermachern" (Der Tagesspiegel, 2009) und reist seit über 30 Jahren, mit Band oder Solo, quer durch Deutschland. Über sein aktuelles Doppelalbum meint die Musikzeitschrift Rolling Stone: "Die beste Songschreiber-Platte des Jahres - nicht bloss in deutscher Sprache."
„Manfred ist einer der besten Texter in diesem unserem Lande. Wunderbare Bilder. Gut, Maurenbrecher hat keine Breitenwirkung, aber Scheisse ist noch lange nicht lecker, nur weil Millionen Fliegen sie fressen.“ (Wolfgang Niedecken: 1988)
„Geheimtip auf Lebenszeit: Das ist wohl das Schicksal des heute zweiundvierzigjährigen Literaten, Sängers und Pianisten Manfred Maurenbrecher. Wäre er Amerikaner und gäbe es auf der Welt überhaupt so etwas wie Gerechtigkeit, ganze Fußballarenen müßten ihm zujubeln.“(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1992)
"Freddie Mercury und Rio Reiser sind tot. Trio gibt es seit zwanzig Jahren nicht mehr. Udo Lindenberg malt Bleistiftzeichnungen von Pos. Extrabreit, Geier Sturzflug und die Spider Murphy Gang treten in Mehrzweckhallen mit ihren alten Schlagern auf. Nena und Pink Floyd haben ein Revival. Marius Müller-Westernhagen hat es endlich geschafft, die Straße zu vergessen, von der er so lange sang. Nur einer ist übriggeblieben: Manfred Maurenbrecher." (Jakob Hein, 2007)
flüstern & SCHREIEN – ein Rockreport
/ Schaubühne Lindenfels / 20. 01. 2010 / 20:00 Uhr und 21.01.2010. / 19:00 Uhr
"flüstern & SCHREIEN" ist ein Film über die Underground-Musikszene der DDR Ende der 80er Jahre. Er zeigt, wie Rock- und Punkmusik zum Ausdruck des Lebensgefühls einer Generation wurde, die sich zunehmend von FDJ-Liedern, offiziellen Feiern und blauen Hemden abwandte und nach eigenen Wegen in der Musik und im Leben suchte. Zu sehen sind Ausschnitte aus Live-Konzerten von Bands wie Feeling B, Silly, Chicoree und Sandow. Ergänzt werden diese durch Interviews mit den Musikern, aber auch Fans und Jugendliche aus verschiedenen Lebensumfeldern und Szenen kommen zu Wort.
Der Film findet in „Flüstern & SCHREIEN 2“ 1994 und „Achtung! Wir kommen“ 2008 seine Fortführung.
DDR 1988, von Dieter Schumann, 120 Min., Dokumentarfilm // Darsteller: Silly, Chicoree, Feeling B
NIE WIEDER IN DIE STILLE ZURÜCK! (20 Jahre her und immer wieder): Volly Tanner & Gäste
/ LOFFT / 18.12.2009 / 20.00 Uhr
Eine Revolte lebt nicht nur von den Menschen in der ersten Reihe, sondern vor allem von denen, die unzufrieden und geistreich den Boden beackern, damit der Funke zünden kann. Und so kommen im Lofft Ebenjene zu Wort. Ehemalige Hausbesetzer, die mittlerweile kultige Gaststätten führen; Parteiengründer aus der Wendezeit; Undergroundzeitschriftenmitherausgeberinnen; Musikerinnen mit Berufsverbot und Republikflucht; Dissidenten und Träumer – und dazu Volly Tanner in seiner ersten Theaterproduktion, der damals bei der Volksmarine war und den ersten deutschen Soldaten- und Matrosenrat mit gründete. Ein Talk mit theatralischen Mitteln, eine Reise in die Zeit der Revolte, ein Fahnenschwenken im Zeichen von Courage und Menschlichkeit.
Und ein Abend, der erinnern soll an die Kraft jedes einzelnen Individuums, an die vielen menschlichen Sandkörner, die vor 20 Jahren das staatliche Getriebe zum Stillstand brachten. Und dies auch heute wieder könnten …
Als Gäste geladen sind: Brunhild Fischer, Gesa Pankonin, Christian Schulze, André Streng und Jens-Paul Wollenberg.
AUSSTELLUNG: AMNESIE
/ Kunstverein Leipzig / 10.09.2009 – 20. 12. 2009
In Leipzig am Ort der Friedlichen Proteste gegen die Regierung der DDR stellt sich die Frage nach dem aktiven und passiven Vergessen in einer besonderen Intensität. Der Systemwandel riss Lücken und bot eine Fülle von bis dahin unbekannten Möglichkeiten. Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler der Jahrgänge 1964 bis 1977 setzten sich in ihren bisherigen Arbeiten sehr intensiv mit den unterschiedlichsten Formen der Spurensuche auseinander. Die künstlerischen Arbeiten nähern sich deshalb auf höchst unterschiedliche Weise dem Vergessen.
Jan Brokof, Sven Johne, Alexej Meschtschanow, Regine Müller-Waldeck, Peter Bux, Till Gathmann, Francis Hunger, Silke Koch, Ute Richter
Nähere Infos unter: www.kunstvereinleipzig.de
ICH SCHLAGE VOR, DASS WIR UNS KÜSSEN: Lesung mit Rayk Wieland
/ Skala / 25.11.2009/ 20:00 Uhr
Herr W. findet eine ominöse Einladung in der Post: Anlässlich einer Podiumsdiskussion unbekannter Untergrunddichter soll er über sein Werk, die Unterdrückung in der DDR und seine Erlebnisse als Staatsfeind berichten. Er glaubt an einen schlechten Scherz. Ist er überhaupt gemeint? W. stellt Nachforschungen an, unterzieht sich einer Rückführungstherapie in die ostdeutsche Vergangenheit und nimmt schließlich Einsicht in seine Stasi-Akte. Was für ein Fund! Akribisch abgeheftet finden sich hier seine lyrischen Gehversuche, dazu sämtliche Liebesbriefe an Liane in München – alles von einem Oberleutnant Schnatz gegengelesen, verwegen gedeutet und als staatszersetzend-konterrevolutionäres Schrifttum eingestuft. „Ich schlage vor, dass wir uns küssen“ ist ein Roman über die Absurditäten der (eigenen) Erinnerung, die große Wirkung kleiner Gedichte und eine Liebe, wie sie nur in geteilten Zeiten blühen konnte. Ein Buch über eine Mauer, die es nie gab. Eine wahre Geschichte, die niemand für möglich gehalten hat. Nicht einmal ihr Verfasser!
DER NEUE WALLRAFF: Film, Lesung und Diskussion mit Günther Wallraff
/ Schaubühne Lindenfels / 20.11.2009/ 19:00 Uhr
Der Journalist und Autor Günter Wallraff ist durch seine Reportagen über diverse Großunternehmen, die Bild-Zeitung und verschiedene Institutionen bekannt geworden, für die er sich stets der Methoden des investigativen Journalismus bediente. In der Schaubühne wird er nicht nur aus seinem aktuellen Buch "Aus der schönen neuen Welt - Expeditionen ins Landesinnere" lesen, das umfassend die Ergebnisse seiner neuen Recherchen vereint, sondern auch den Film "Günter Wallraff: Schwarz auf Weiß - eine Reise durch Deutschland" vorstellen. In diesem wirft er einmal mehr unerkannt und undercover einen kontroversen und entlarvenden Blick hinter die Fassade unserer Gesellschaft. Bilder und Situationen, die polarisieren, aber auch immer eines zeigen: ein ungeschminktes Bild unserer Wirklichkeit.
Eine Veranstaltung von Erich-Zeigner-Haus e.V., MITEINANDER JETZT - Bürgerinitiative Plagwitz/Lindenau, Lokaler Aktionsplan Leipzig (LAP) und Schaubühne Lindenfels.
Nur Filmpräsentation "Günter Wallraff: Schwarz auf Weiß - eine Reise durch Deutschland": 21. bis 25.11 / 21:00 Uhr
Cycling the Frame/ The Invisible Frame
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Schaubühne Lindenfels / 8.-11.11.2009/ jeweils 20:00 Uhr
In dem poetischen Film "Cycling the Frame" bricht die britische Schauspielerin Tilda Swinton 1988 zu einer abenteuerlichen Radtour in wenig bekanntes Terrain auf. Swinton folgt der Länge der Berliner Mauer, um nicht nur die Orte zu dokumentieren, die sie passiert, sondern auch um den Blick über die Mauer aus der introspektiven Perspektive der Westberliner einzufangen. Heute ist "Cycling the Frame" ein ungewöhnliches historisches Dokument und Tilda Swinton, die 2008 einen Oscar als beste Nebendarstellerin gewann, gehört zu den meistgefragten und -respektierten Schauspielerinnen der Welt, bewundert für die unorthodoxe Auswahl ihrer Filmrollen. 21 Jahre nach „Cycling the Frame“ schließen sich Tilda Swinton und die Regisseurin Cynthia Beatt erneut zusammen, um der ehemaligen Linie der Mauer, die Berlin teilte, zu folgen: the invisible frame.
GESPRÄCH: Was ist die Grenze wert?
/ Schaubühne Lindenfels / 25.10.2009/ 18.00 Uhr
Wie werden Grenzen im
Alltag wahrgenommen? Lassen sich persönliche Erfahrungen noch anhand
von geographischen Grenzen beschreiben?
Frank Heuel, Regisseur der Produktion DIE RÄUBER und der Reiseautor Dieter Kreutzkamp berichten über ihre Reiseerfahrungen durch Deutschland. Heuel reiste mit seinem Ensemble von Bonn nach Leipzig und Kreutzkamp entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Beide trafen auf Menschen, deren Leben von der Grenze bestimmt war. Der Sozialgeograph Marc Redepenning diskutiert mit ihnen über die Wahrnehmung von Grenzen im Alltag. Inwieweit ermöglichen oder behindern Grenzen ein würdiges Leben?
UND NUN: AUFGEHÖRT! KABASURDES ABRETT Von und mit: Wolfgang Krause Zwieback
/ Schaubühne Lindenfels / 17./18.10.2009 / 20.00 Uhr
Ein Solo-Theater-Sprach-Tanz-Abend. Premiere 1987 in Leipzig.
Ansprachen. Träume. Minister. Sinnsucher. Liebeslieder. Spiel mit den Muskeln der Phantasie. Geburtsstunde von Kernsätzen wie: Wo ein Wille ist auch einer weg...
Er übergab sich vor den Behörden... Selbst der Gehängte ist nicht unabhängig.
" Zwiebacks Soloabende sind radikale Werbeshows für die widerständige Phantasie. Gerade das exzellent abgestimmte 'Mischungsverhältnis', macht Zwiebacks
'Kabasurdes Abrett Theater' zum originären Erlebnis - zubereitet aus dadaistischen Wortspielen, inszenierten Traumbildern und szenischen Monologen und
gewürzt mit einer Art avantgardistischem Rempeltanz, den der nicht gerade schmächtige Protagonist schweißtreibend unter den verrücktesten Verkleidungen
zelebriert." (boheme und diktatur in der ddr - Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums in Berlin 1997)
Einmalige Wiederaufnahme zu den Jubiläumsfeierlichkeiten Herbst 2009!
KÜNSTLERGESPRÄCH: Amnesie aber wie? über litlle red (play): herstory und AMNESIE
/ Skala /15.10.2009 / 21.30 Uhr // Kunstverein /15.10.2009 / 18 Uhr
DER VORHANG GEHT AUF: Das Ende der Diktatur in Osteuropa / Lesung mit György Dalos
Schaubühne Lindenfels / Salon / 13.10.
2009 / 19:30 Uhr / Eintritt frei
Im Rahmen des «Salon im Lindenfels» und der Veranstaltungen der Heinrich-Böll-Stiftungen «1989 – Europa im Aufbruch» schauen wir über den sächsischen Tellerrand.
1989 bedeutete für die osteuropäischen Staaten Polen, Ungarn, DDR, CSSR, Bulgarien und Rumänien nach jahrzehntenlanger Abhängigkeit von der UdSSR und Herrschaft der kommunistischen Diktatur einen tiefen Einschnitt: Endlich konnten sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, demokratische Strukturen aufbauen und Anschluss an das westliche Europa suchen. Der Schriftsteller György Dalos (1943 in Budapest geboren, lebt heute in Berlin) erzählt, wie der Prozeß der Loslösung in Gang kam, welche Zufälle und Details eine Rolle spielten und welche Widerstände überwunden werden mussten, bevor aus dem Ostblock hinter dem Eisernen Vorhang ein östliches Europa werden konnte.
«Angesichts der Zumutungen, die im Jubiläumsjahr noch zu erwarten sind, kann man das Buch nur empfehlen, das das Jahr 1989 ins rechte Licht stellt.» (taz)



